Keltische Triskele - Symbol für Geburt, Leben und Tod - Symbol für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - Rückführungen

Wer War Ich Früher ?        Rückführung in frühere Leben
 
WWIF - Spirituelle Rückführungsbegleitung nach der nicht-hypnotischen Time-Lapping-Methode von Bryan Jameison
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Reinkarnation in der Bibel
 
Bei der Bibel handelt es sich im eigentlichen Sinne um eine ganz bestimmte Auswahl aus vielen frühen heiligen Schriften, die sich im Inhalt oftmals heftig widersprachen und unterschieden. Der Kirchenlehrer Hieronymus (347-419) wurde beauftragt, die ihm wichtig scheinenden Schriften daraus zusammenzutragen. Im Jahr 383 brachte er die Vulgata, die Urform unserer Bibel heraus. Hieronymus jedoch bemängelte seine eigene Arbeit in einem Brief an Damasus, gab Fehler zu. Trotzdem ließ die Kirche im Konzil von Trient (1545-63) die Bibel als verbindlich und “fehlerlos” erklären. Das Thema Reinkarnation versuchte man zwar aus der Bibel umzuinterpretieren, aber das gelang nicht so ganz. Gewisse Verse wurden einfach falsch aus dem altgriechischen übersetzt (zB. um gegen den Reinkarnationsgedanken zu argumentieren).


Beispiel: "Und wie dem Menschen bestimmt ist, ein Mal zu sterben, worauf das Gericht folgt …" (Hebr. 9.27). Tatsächlich soll genau diese eine Bibelstelle bei Kritikern als Haupteinwand gegen den Reinkarnationsgedanken herhalten. Ein (einziges) Mal sterben, also auch nur ein (einziges) mal leben? Aber, was heißt hier "ein Mal"? Die griechischen Wörterbücher geben nämlich mehrere mögliche Übersetzungen vom hier im altgriechischen Urtext vorliegenden Wort “hapax” an, so zB. auch "wiederholte Male", "irgendein Mal", "noch ein Mal”, "ein oder ander Mal", "auf einmal". An den meisten anderen Stellen in der Bibel, wo im Urtext “hapax” vorkam, wurde interessanterweise im Sinne von “irgendwann einmal” oder “wieder einmal” übersetzt (ausführlich beschrieben dazu:
hier und hier). Damit ist dieser Einwand unhaltbar und muss sogar als Hinweis auf die Möglichkeit der Wiederverkörperung verstanden werden …


Ein weiteres Beispiel: ... Meister, wer hat gesündigt? Dieser oder seine Eltern, sodass er blind geboren wurde?" (Joh. 9.2) - Es ist eigenartig, wie theologische Autoren den wesentlichen Aspekt immer wieder ausweichend auf die Seite schieben, um nur auf Jesu Antwort hinzuweisen, die aber die Frage offen lässt. Der Jünger hat ganz offensichtlich an die Präexistenz der Seele gedacht, vielleicht sogar an die Reinkarnation, da sonst seine Formulierung reiner Unsinn wäre! Wie hätte denn der Mann als Folge blind geboren werden können, wenn die Ursache nicht vor der Geburt läge? Im Mittelalter versuchte man das "Rätsel" so zu lösen, dass er bereits im Mutterleib "böse Gedanken" hätte gehabt haben können. So etwas kann heute niemand mehr ernst nehmen. Und wo wäre da die Gerechtigkeit, da solche eventuelle "böse Gedanken" in gar keinem zumutbaren Verhältnis zum jahrzehntelangen Leid durch das Blindsein ständen? Das Wichtige ist hier also, dass einer der Jünger Jesu ganz offensichtlich an eine vorgeburtliche Existenz gedacht hat! Jesu Antwort ist natürlich wichtig, aber hier doch eine andere Sache, und in Hinsicht auf die Frage der Präexistenz ausweichend.


oder Jesus sagt: "Wahrlich, wahrlich', Ich sage dir: Wenn nicht jemand von Neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen." usw... im Gespräch mit Nikodemus. Sicher ging es auch im Gespräch von Jesus mit dem Pharisäer Nikodemus (Johannes 3, 1-11) um Reinkarnation. Das erklärt jedenfalls der Aramäisch-Forscher Günther Schwarz in dem Buch Das Jesus-Evangelium (München 1993, S. 22 f.). Dr. Schwarz erforschte ca. 30 Jahre lang die Muttersprache von Jesus und übersetzte die griechisch überlieferten Jesusworte zunächst zurück ins Aramäische und von dort neu ins Deutsche. Ich selbst habe dieses Gespräch wie folgt übersetzt (und so macht es natürlich auch Sinn):
Nikodemus sprach zu Jesus: "Meister, wir wissen daß Du ein Lehrer der Liebe bist. Kein Mensch kann so sein wie Du, außer, wenn er mit reiner Liebe erfüllt wäre" Jesus antwortete:  "Ja, das ist zwar so, aber es wird jeder wieder geboren, der diese höchste Stufe der Liebe nicht verstanden hat." Nikodemus: "Wie kann ein Mensch denn wieder geboren werden wenn er alt ist? Kann er denn irgendwann wieder durch einen Mutterleib neu geboren werden?" Jesus darauf:  "Ja, das kann er, aber man kann die reine Liebe nicht verstehen, wenn man nicht mit einem Körper und einer Seele geboren wird. Körper bleibt Körper, dieser ist vergänglich und Seele bleibt Seele, diese bleibt für immer bestehen. Wundere Dich also nicht, wenn ich sage, daß man wieder geboren werden muss. Aus der Seele wieder geboren zu werden ist wie mit dem Wind. Du hörst und spürst ihn, aber Du weißt nicht woher er kommt und wohin er weht."


Eine andere Stelle: Über Johannes sagte Jesus: «Und so ihr es wollt annehmen: Er ist Elias, der da soll zukünftig sein» (Matth. 11.14). «Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: ‹Wieso sagen denn die Schriftgelehrten, Elias müsse zuvor kommen?› Jesus antwortete und sprach zu ihnen: ‹Ja, Elias soll zuvor kommen und alles zurecht bringen; doch ich sage euch, dass Elias schon gekommen ist …› Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer zu ihnen gesprochen hatte» (Matth. 17.10-13). Dieses viel diskutierte Bibelzitat kann nun einmal wörtlich so verstanden werden, dass Johannes die Reinkarnation von Elias wäre. Zur Widerlegung zieht man oft ein anderes Zitat heran: «Und sie fragten ihn [Johannes]: ‹Was dann? Bist du Elias?› Er sprach: ‹Ich bin es nicht› ...» (Joh. l .21). Wenn aber nun Jesus sagt, dass er tatsächlich Elias sei, sollen wir dann nicht eher Jesus als Johannes glauben? Johannes hat ja in jedem Fall mit seiner Antwort recht. Er ist, als er befragt wird, tatsächlich nicht Elias, sondern Johannes. Doch das schließt nicht aus, dass er einmal Elias war. Vielleicht wusste er selbst, was Jesus von ihm wusste, und antwortete deshalb bewusst in diesem Sinne. Vielleicht wusste er es aber ebenso wenig, wie wir wissen, wer wir in einem früheren Leben waren, und antwortete dementsprechend. Schon die Tatsache, dass man Johannes diese Frage stellt, zeigt, dass Menschen es für möglich hielten, dass er eine Reinkarnation von Elias war!


Jesus sagte zu einem der zwei Verbrecher, die mit ihm gekreuzigt wurden, dass er "noch heute" mit ihm im Paradiese sein werde (Luk. 23.43). Widerspricht dies der Reinkarnation? Nein, sicher nicht. Jener Übeltäter zeigte eine große Reue und Demut (Luk. 23.40-42). Dadurch wurde er sicher vom Karma erlöst! Die östlichen Karmalehren kennen kaum eine solche Gnade, die christliche Reinkarnationslehre sehr wohl …

Jesus sagte auch: "Heute, da ihr euer Ebenbild seht, freut ihr euch. Wenn ihr aber eure Ebenbilder seht, die vor euch entstanden sind -- weder sterben sie, noch sind sie offenbar -- , wieviel werdet ihr ertragen?" (Apokryphen, Thomasevangelium Vers 84)


Der Jakobusbrief z.B. warnt davor, dass unsere Zunge einen "Brand" verursachen kann, der das "Rad der Geburt" erneut in Bewegung setzt (3, 6). In der Luther-Übersetzung von 1984 wird das Wort "trochos tes geneseos" (= "Rad des Entstehens" bzw. "Rad der Geburt") überhaupt nicht übersetzt und stattdessen mit drei anderen Wörtern wieder gegeben, nämlich "die ganze Welt." Die Zunge könne, so die Luther-Bibel, "die ganze Welt" in Brand setzen - eine monumentale Aussage, über die man durchaus nachdenken kann, aber trotzdem eine glatte Bibelfälschung. In der evangelisch-katholischen Einheitsübersetzung heißt es an dieser Stelle wenigstens noch "Rad des Lebens". Doch auch diese Übersetzung ist falsch. Denn sie streicht einfach den Aspekt der "Genesis", also des "Lebensbeginns" durch die Geburt, wie es im griechischen Urtext im Wort "geneseos" (= Genitiv von "genesis") zu lesen ist. In einer erklärenden Fußnote wird es dann noch falscher. Dort heißt es, mit dem "Rad des Lebens" (oder: "Kreis des Werdens") sei "wohl der ganze Lauf des Lebens und der Umkreis der menschlichen Existenz gemeint". So wurde in der Einheitsübersetzung aus dem "Rad der Geburt" schließlich der "Umkreis der menschlichen Existenz", was nicht mehr dem griechischen Wort im Urtext entspricht. Am Ende steht also auch hier, wie bei Martin Luther, eine Fälschung des Sachverhalts und bei dieser Stelle kann man es nachweisen. In zahllosen anderen Fällen ist das leider nicht mehr so leicht möglich. Auf diese und andere Weisen haben jedenfalls Theologen biblische Hinweise auf die Reinkarnation verdunkelt und einige Menschen glauben deshalb, das Wissen vom "Rad der Geburt" sei nicht biblisch-christlich, sondern wäre aus östlichen Religionen übernommen.


Über den Propheten Jeremia lautet zum Beispiel ein Prophetisches Wort: "Ich ... sonderte dich aus, ehe du von der Mutter geboren wurdest und bestellte dich zum Propheten für die Völker" (Jeremia 1, 5). Die Seele des Menschen existiert also schon vor der Geburt - eine biblische Lehre, die übrigens von der katholischen Kirche verdammt wurde. So könnte man weiter überlegen: Wenn es das Geistwesen bzw. die Seele also schon vor der Geburt gab, existierte es dann nicht auch schon vor der Zeugung des Körpers?


Der Vorgang der Inkarnation eines Geistwesens in einen menschlichen Körper ist übrigens auch am Beispiel von Christus selbst belegt. Jesus von Nazareth sagt, "ehe Abraham war, bin ich" (Johannes 8, 58), und in einem bekannten urchristlichen Hymnus heißt es von Christus: "Er, der in göttlicher Gestalt war, ... entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an und ward den Menschen gleich" (bei Paulus, Brief an die Philipper 2, 6-7). So hat die Kirche im Jahr 451 auf dem Konzil von Chalzedon auch zum Dogma erhoben, dass Christus "wahrer Gott" und "wahrer Mensch" war. Wenn er aber als Jesus von Nazareth "wahrer Mensch" war, warum sollte er dann als einziger aus einer anderen Welt in einen menschlichen Körper inkarniert sein, während für die Seelen der anderen Menschen nach römisch-katholischer Lehre gelten soll: Sie würden angeblich parallel zum Körper und in ihrer "Substanz" gleich der "Form des menschlichen Leibes" neu geschaffen (Neuner-Roos, a.a.O., Nr. 329)? Das würde ja auch bedeuten: Bei jedem menschlichen Zeugungsakt würde Gott eine neue Seele schaffen, deren ewige Seligkeit oder angebliche ewige Verdammnis er bei diesem Akt zudem vorher bestimmen bzw. vorhersehen würde. Sonst hielte er diesbezüglich still.


Empfehlenswerte, lesenswerte und weiterführende Informationen hierzu:
www.christian-reincarnation.com/Wendezeit/_99-1FhlGlied.htm (Das fehlende Glied des Christentums)
www.christian-reincarnation.com/Hapax.htm (Wichtige Bibelstelle richtig übersetzt)
www.christian-reincarnation.com/Niko.htm (neue Gedanken zu alten Bibelstellen)
www.christian-reincarnation.com/Nachtraege/KommReChri.htm (Kommentare Bibelstellen)
http://theologe.de/theologe2.htm   (Reinkarnation, Urwissen der Menschheit und urchristlicher Glaube)
http://theologe.de/theologe14.htm (Hieronymus und die Entstehung der Bibel)
http://theologe.de/theologe8.htm   (Wie in der Bibel der Teufel hauste)



 

 


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Es ist daher kein Wunder, wenn Ihr sehr viele bemerkt, welche trotz ihrer Gelehrten- und Priesterwürde mehr nach dem Rindvieh, der Herde und dem Stalle riechen als diejenigen, welche in Wahrheit Pferdeknechte, Hirten und Ackersleute sind.
(Giordano Bruno)















 


 

 

 

 




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